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Sonderausstellung

25. Januar bis 3. Mai 2026

Ein Tag am Strand. Dänische Kunst am Wasser 1830–1910

Die populäre Ausstellung aus der Den Hirschsprungske Samling ist vom 25. Januar bis 3. Mai 2026 im Johannes Larsen Museet zu sehen. In der Ausstellung „Ein Tag am Strand. Dänische Kunst am Wasser 1830–1910“ hält der Strand im wahrsten Sinne des Wortes Einzug in das küstennahe Museum in Kerteminde. Die Besucherinnen und Besucher können Werke einiger der bedeutendsten Künstler des Landes in der schönen fynischen Umgebung erleben.

Die Ausstellung Ein Tag am Strand. Dänische Kunst am Wasser 1830–1910 richtet den Fokus auf das Strandmotiv in der dänischen Kunst über nahezu ein Jahrhundert hinweg. Sie untersucht, wie die Küste in diesem Zeitraum als Motiv für dänische Künstler diente und wie sich die Bedeutung des Strandes in der Kunst im Zuge gesellschaftlicher, kultureller und künstlerischer Veränderungen wandelte.

Im Johannes Larsen Museet können die Gäste Werke von unter anderem P.S. Krøyer, Michael Ancher, Bertha Wegmann, Laurits Tuxen, Carl Locher, Vilhelm Kyhn, Fritz Syberg, Johannes Larsen und vielen weiteren erleben.

Du, dänischer frischer Strand
Dänemark ist ein Küstenland, in dem Strand und Meer historisch eine entscheidende Bedeutung für die gesellschaftliche Entwicklung, die Wirtschaft und das kulturelle Selbstverständnis hatten. In einem zeitgenössischen Kontext, in dem Klima, Natur und Freiheit zunehmend im öffentlichen Bewusstsein präsent sind, erscheint der Strand als zentrales Symbol für das Verhältnis zwischen Mensch und Natur.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts richteten Künstler ihre Aufmerksamkeit zunehmend auf die Küste. Frühe Werke zeigen die Arbeitsbedingungen der Fischer, dramatische Schiffsunglücke und die körperlichen Strapazen am Wasser. Mit der Industrialisierung, dem gesellschaftlichen Wandel und dem Rückzug des Bürgertums aufs Land entstanden Künstlerkolonien, beispielsweise in Skagen. In der Folge veränderte sich das Strandmotiv und wurde stärker mit Erholung, Freizeit und dem Aufenthalt in der Natur verbunden.

Kerteminde und der Strand
Kerteminde blickt auf eine mehrere Jahrhunderte lange Seefahrtsgeschichte zurück und entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts von einem kleinen Fischerdorf zu einem anerkannten Badeort. Mit dem Ausbau der Eisenbahn und dem beliebten Badezug strömten Besucher an die Strände der Stadt und in die örtlichen Badeanstalten. Neue künstlerische Strömungen hielten Einzug, darunter die Fynbo-Maler und der Vitalismus, in deren Kunst der Strand zu einem Motiv von Lebensfreude, Bewegung und Sinnlichkeit wurde.

Auch heute besuchen viele Menschen im Sommer die Strände von Kerteminde. Daher erhält die Ausstellung über das Leben am Strand eine besondere Bedeutung im Johannes Larsen Museet, das in unmittelbarer Nähe zum Wasser mit Blick auf den Großen Belt liegt.

Die Ausstellung wurde von der Den Hirschsprungske Samling erarbeitet und ist im Johannes Larsen Museet vom 25. Januar bis 3. Mai 2026 zu sehen. Während der Ausstellungszeit finden im Museum Veranstaltungen, Führungen und Familienaktivitäten statt, die ihren Ausgangspunkt in der Natur- und Kulturgeschichte der Küste haben.

Dank für die Unterstützung
Unser Dank gilt der Albani Fonden, der Carl und Sinna Blicher-Retpens Fond, der Den Faberske Fond, dem Kerteminde Museumsforening, der Konsul George Jorck und Hustru Emma Jorck’s Fond, der Møllerens Fond, der Tulle og Nans Fond sowie dem Dansk Tennis Fond.

Abbildung:
Laurits Tuxen, Fischersfrau am Strand. Le Portel, 1888.
Öl auf Leinwand. 22 × 32 cm.
Collection Peris & Jensen.
Foto: Juan Peiro

sommerudstiling Alhed Larsen 2022 arkiv

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